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Ab jetzt erhalten Sie von mir weitere Impulse dazu, wie Jugendliche lernen können, ihre Aufmerksamkeit und ihr Verhalten zunehmend selbst zu steuern und wie Eltern sie dabei unterstützen können, ohne ihre Selbstständigkeit durch Kontrolle von außen zu ersetzen.
In den nächsten Tagen werde ich einige Gedanken aus Ihrem „Kompass der digitalen Selbststeuerung“ noch einmal vertiefen.
Wenn Sie Ihre persönliche Situation schon jetzt mit mir besprechen möchten:
Wer hinter dem Kompass steckt
Mein Name ist Christina Christiansen und ich beschäftige mich wissenschaftlich mit der Frage, wie Smartphones und unsere digitale Lebenswelt die Aufmerksamkeit, Selbststeuerung und Entwicklung junger Menschen verändern. Dabei interessiert mich besonders, was geschieht, wenn Jugendliche immer seltener selbst entscheiden (können), worauf sie ihre Aufmerksamkeit richten, was sie verfolgen und wie sie mit Schwierigkeiten umgehen. In meiner Arbeit verbinde ich wissenschaftliche Erkenntnisse aus Psychologie, Neurowissenschaften und Bildungsforschung mit meiner praktischen Arbeit mit Jugendlichen und ihren Familien. Mein Ansatz ist dabei nicht, Smartphones per se zu verbieten, weil das dahinterliegende Problem dadurch nicht gelöst wird. Mich interessiert vielmehr, was brauchen junge Menschen, damit sie wieder zu Gestaltern ihres eigenen Lebens werden und das reale Leben für sie so bedeutsam ist, dass sie selbst entscheiden die digitale Welt außer Acht zu lassen?
Mein akademischer Hintergrund in Politikwissenschaften, Volkswirtschaftslehre und Jura sowie meine Arbeit im Coaching und der Unternehmensberatung prägen dabei einen Blick, der individuelle Entwicklung immer auch im gesellschaftlichen und kulturellen Umfeld betrachtet.